gamescom goes green: Gemeinsam Verantwortung für Klimaschutz übernehmen
Für die Games-Branche spielen Umwelt- und Klimaschutz eine wichtige Rolle. Ob Spiele-Entwickler oder Publisher, (Esport-)Veranstalter, Bildungseinrichtung oder Dienstleister aus dem Games-Bereich: Sie alle haben die Dringlichkeit des Themas längst erkannt. 76 Prozent der deutschen Games-Unternehmen engagieren sich deshalb bereits mit entsprechenden Projekten, um nachhaltiger zu wirtschaften und für diese Themen zu sensibilisieren. Deutlich wird dieses Engagement unter anderem in dem Zusammenschluss „Playing for the Planet“, einer Initiative der globalen Games-Branche und den Vereinten Nationen (UN).
Auch die Veranstalter der gamescom, der game – Verband der deutschen Games-Branche und die Koelnmesse, sind sich ihrer Verantwortung beim Klimaschutz bewusst. Klares Ziel ist es, dass die gamescom als größtes Games-Event der Welt auch in Sachen Klimaschutz vorangeht. Die Strahlkraft der gamescom soll genutzt werden, um noch mehr Menschen, Unternehmen, Messe- und Event-Veranstalter für konkrete Maßnahmen und Klimaschutzkonzepte zu gewinnen.
Wir sind bunt. Und immer grün.
Grün ist, was wir dazu machen. Und deshalb wird die gamescom 2022 die klimafreundlichste die wir bisher gefeiert haben. Warum das so ist und was du dafür tun kannst, das erfährst du hier.
Das Kern-Event
Das Kern-Event mit allen von Koelnmesse und game-Verband verantworteten Bereichen wird über Kompensation in Kooperation mit ClimatePartner klimaneutral. Das bedeutet, das alle Emissionen dieser Bereiche auf Grundlage des international anerkannten Standards „Greenhouse Gas Protocol“ berechnet und durch die Unterstützung von zertifizierten Klimaschutzprojekten vollständig ausgeglichen wurden. Dazu zählen zum Beispiel die folgenden Bereiche: Messegelände-Infrastruktur, Materialverbrauch bei eventeigenen Aufbauten, Themen-Areas, eigene Side Events, devcom, Personal, Mobilität, Catering, Fuhrpark, Websites u.a.
Besucher:innen
Besucher:innen können einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag leisten. Dafür kann sowohl im Ticketshop ein green ticket erworben als auch online eine Spende gemacht werden. Diese Einnahmen kommen dem bereits 2020 ins Leben gerufenen gamescom forest zugute, der in der Nähe von Bayreuth bereits auf fast 20.000m2 angewachsen ist.
Aussteller
Auch Aussteller können einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag leisten, um ihren CO2-Verbrauch zur gamescom zu kompensieren (Standbau, Reise, Übernachtung usw.). In Kooperation mit ClimatePartner erhalten sie die Möglichkeit, je nach Standgröße einen empfohlenen Klimaschutzbeitrag zu leisten, der die durch gamescom und ClimatePartner ausgewählten zertifizierten Klimaschutzprojekte unterstützt.
Strg-Wald-Control
Zusammen gestalten wir die Zukunft. Digital und analog.
Mit eurer Spende könnt ihr unser Nachhaltigkeitsprojekt
und unseren heimischen Wald unterstützen und so die gamescom
ein weiteres Level grüner machen.
Bäume pflanzen fürs Klima: Mitmachen beim gamescom forest
Let the gamescom forest grow: Damit unser Wald weiter wächst, brauchen wir die tatkräftige Unterstützung der gesamten Gaming-Community! Unterstützt mit eurer Spende die Erhaltung unserer heimischen Wälder und damit den Klimaschutz. Mit wenigen Klicks seid ihr dabei, jeder Beitrag zählt!
Was ist der gamescom forest?
Der gamescom forest ist das Nachhaltigkeitsprojekt der gamescom: Zusammen mit dem Projektpartner Treemer forsten wir einen klimastabilen Mischwald in der Nähe von Bayreuth auf. Treemer ist als Fachmann für Aufforstung und nachhaltige Forstwirtschaft bekannt. Bisher konnten wir zusammen mit dem großen Engagement der Community bereits 18.500 m² Wald aufforsten.
Mit eurem Engagement könnt ihr euren persönlichen Beitrag zum Arten-, Natur- und Klimaschutz leisten und den gamescom forest weiter wachsen lassen!
Wie könnt ihr dabei helfen?
Über Deutschlands größte Spendenplattform betterplace.org könnt ihr ab einem Betrag von 1 Euro ganz einfach spenden. Jeder Beitrag hilft!
Unser Ziel ist es, gemeinsam mit euch möglichst viel Waldfläche aufzuforsten. Um dieses zu erreichen, haben wir im vergangenen Jahr bereits unseren eigenen Beitrag geleistet und mit euren Spenden zusammen bisher insgesamt 18.500 m² klimastabilen Mischwald aufgeforstet.
Koelnmesse: Bis 2050 mit allen Messen und Events klimaneutral
Die Koelnmesse hat es sich zum Ziel gesetzt, ihr wirtschaftliches Handeln mit Gesellschaft und Umwelt in Balance zu bringen. Dies will sie für ihre Partner und ihre Kunden umsetzen und nimmt diese gleichfalls in die Pflicht, ihren Beitrag zu leisten.
Im November 2021 hat sich die Koelnmesse der Initiative „Net Zero Carbon Events“ des Joint Meetings Industry Council (JMIC), der weltweiten Organisation der Veranstaltungsbranche, angeschlossen und sich damit verpflichtet, bis Ende 2050 ihre Veranstaltungen weltweit so zu gestalten, dass für die CO2-Emissionen eine Netto Null steht und über ihre Fortschritte auf diesem Weg zu berichten.
Da die Veranstaltungs- und Messebranche sehr ressourcenintensiv ist, geht das nicht von heute auf morgen. Dennoch hat sich die Koelnmesse bereits auf den Weg gemacht, im Umgang mit Ressourcen und zum Schutz der Umwelt zahlreiche Maßnahmen zur Luftreinhaltung, Energieeffizienz oder im Ressourcenmanagement umzusetzen. Diese verbessern sowohl die Energiebilanz der rund 80 Veranstaltungen in Köln als auch die des Unternehmens.
Dem game – Verband der deutschen Games-Branche ist Umwelt- und Klimaschutz ein besonderes Anliegen
Der Verband hat all seine Arbeitsprozesse durchleuchtet und optimiert, sodass in der Geschäftsstelle bereits seit 2019 klimaneutral gearbeitet wird.
Über ClimatePartner unterstützt der game-Verband Klimaschutzprojekte wie „Saubere Kochöfen“ in Nyungwe, Ruanda und das Projekt „Wasserkraft“ in Virunga, D.R. Kongo. Mit diesen beiden Projekten kompensiert der Verband seine CO2- Emissionen, die unter anderem durch den Geschäftsbetrieb, Arbeitswege der Mitarbeitenden und Geschäftsreisen angefallen sind. Auch weitere zentrale Institutionen der Games-Branche wie die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die Stiftung Digitale Spielekultur, die esports player foundation und die devcom sind bereits klimaneutral.
Seit 2021 ist der game Verband zudem Teil der „Playing for the Planet Alliance“, einer Kooperation der Vereinten Nationen mit der Games-Branche.