gamescom: 24.–28.08.2022 #gamescom

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gamescom goes green

gamescom goes green: Gemeinsam Verantwortung für Klimaschutz übernehmen

Für die Games-Branche spielen Umwelt- und Klimaschutz eine wichtige Rolle. Ob Spiele-Entwickler oder Publisher, (Esport-)Veranstalter, Bildungseinrichtung oder Dienstleister aus dem Games-Bereich: Sie alle haben die Dringlichkeit des Themas längst erkannt. 76 Prozent der deutschen Games-Unternehmen engagieren sich deshalb bereits mit entsprechenden Projekten, um nachhaltiger zu wirtschaften und für diese Themen zu sensibilisieren. Deutlich wird dieses Engagement unter anderem in dem Zusammenschluss „Playing for the Planet“, einer Initiative der globalen Games-Branche und den Vereinten Nationen (UN).

Auch die Veranstalter der gamescom, der game – Verband der deutschen Games-Branche und die Koelnmesse, sind sich ihrer Verantwortung beim Klimaschutz bewusst. Klares Ziel ist es, dass die gamescom als größtes Games-Event der Welt auch in Sachen Klimaschutz vorangeht. Die Strahlkraft der gamescom soll genutzt werden, um noch mehr Menschen, Unternehmen, Messe- und Event-Veranstalter für konkrete Maßnahmen und Klimaschutzkonzepte zu gewinnen.

gamescom goes green

Diesem Anspruch folgend haben die Veranstalter das Projekt „gamescom goes green“ ins Leben gerufen.

Aufbauend auf bereits bestehenden Maßnahmen - wie kostenfreien ÖPNV-Tickets oder dem gamescom forest - wollen Koelnmesse und game-Verband mittel- und langfristig die gamescom als Ganzes durch Reduzierung, Vermeidung und Ausgleich von CO2-Emissionen klimaneutral gestalten. Kurzfristig und als Pilotprojekt wird bereits die gamescom 2022 entlang dreier Säulen noch klimafreundlicher werden.

Kurzfristig und als Pilotprojekt wird bereits die gamescom 2022 entlang dreier Säulen noch klimafreundlicher werden:

Das Kern-Event

Erste Säule: Das Kern-Event

Das Kern-Event mit allen von Koelnmesse und game-Verband verantworteten Bereichen wird über Kompensation in Kooperation mit ClimatePartner klimaneutral. Das bedeutet, das alle Emissionen dieser Bereiche auf Grundlage des international anerkannten Standards „Greenhouse Gas Protocol“ berechnet und durch die Unterstützung von zertifizierten Klimaschutzprojekten vollständig ausgeglichen wurden. Dazu zählen zum Beispiel die folgenden Bereiche: Messegelände-Infrastruktur, Materialverbrauch bei eventeigenen Aufbauten, Themen-Areas, eigene Side Events, devcom, Personal, Mobilität, Catering, Fuhrpark, Websites u.a.

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Zweite Säule: Besucherinnen und Besucher

Besucherinnen und Besucher können einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag leisten. Dafür kann sowohl im Ticketshop ein green ticket erworben als auch online eine Spende gemacht werden. Diese Einnahmen kommen dem bereits 2020 ins Leben gerufenen gamescom forest zugute, der in der Nähe von Bayreuth bereits auf fast 20.000m² angewachsen ist.

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Dritte Säule: Aussteller

Auch Aussteller können einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag leisten, um ihren CO2-Verbrauch zur gamescom zu kompensieren (Standbau, Reise, Übernachtung usw.). In Kooperation mit ClimatePartner erhalten sie die Möglichkeit, je nach Standgröße einen empfohlenen Klimaschutzbeitrag zu leisten, der die durch gamescom und ClimatePartner ausgewählten zertifizierten Klimaschutzprojekte unterstützt.

game Verband

Dem game – Verband der deutschen Games-Branche ist Umwelt- und Klimaschutz ein besonderes Anliegen

Der Verband hat all seine Arbeitsprozesse durchleuchtet und optimiert, sodass in der Geschäftsstelle bereits seit 2019 klimaneutral gearbeitet wird.

Über ClimatePartner unterstützt der game-Verband Klimaschutzprojekte wie „Saubere Kochöfen“ in Nyungwe, Ruanda und das Projekt „Wasserkraft“ in Virunga, D.R. Kongo. Mit diesen beiden Projekten kompensiert der Verband seine CO2- Emissionen, die unter anderem durch den Geschäftsbetrieb, Arbeitswege der Mitarbeitenden und Geschäftsreisen angefallen sind. Auch weitere zentrale Institutionen der Games-Branche wie die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK), die Stiftung Digitale Spielekultur, die esports player foundation und die devcom sind bereits klimaneutral.

Seit 2021 ist der game Verband zudem Teil der „Playing for the Planet Alliance“, einer Kooperation der Vereinten Nationen mit der Games-Branche.

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Koelnmesse: Bis 2050 mit allen Messen und Events klimaneutral

Die Koelnmesse hat es sich zum Ziel gesetzt, ihr wirtschaftliches Handeln mit Gesellschaft und Umwelt in Balance zu bringen. Dies will sie für ihre Partner und ihre Kunden umsetzen und nimmt diese gleichfalls in die Pflicht, ihren Beitrag zu leisten.

Im November 2021 hat sich die Koelnmesse der Initiative „Net Zero Carbon Events“ des Joint Meetings Industry Council (JMIC), der weltweiten Organisation der Veranstaltungsbranche, angeschlossen und sich damit verpflichtet, bis Ende 2050 ihre Veranstaltungen weltweit so zu gestalten, dass für die CO2-Emissionen eine Netto Null steht und über ihre Fortschritte auf diesem Weg zu berichten.

Da die Veranstaltungs- und Messebranche sehr ressourcenintensiv ist, geht das nicht von heute auf morgen. Dennoch hat sich die Koelnmesse bereits auf den Weg gemacht, im Umgang mit Ressourcen und zum Schutz der Umwelt zahlreiche Maßnahmen zur Luftreinhaltung, Energieeffizienz oder im Ressourcenmanagement umzusetzen. Diese verbessern sowohl die Energiebilanz der rund 80 Veranstaltungen in Köln als auch die des Unternehmens.

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